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Treuhandgesellschaft Südbayern GmbH

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Sanierungsgutachten (IDW S6)

Von Banken akzeptiert und anerkannt


Ein Sanierungskonzept soll Ihren Finanzierungspartnern aufzeigen, ob und wie Ihr Unternehmen langfristig am Markt bestehen kann (es geht also um die Wettbewerbs- und Renditefähigkeit Ihres Unternehmens). Damit schafft ein Sanierungskonzept die Grundlage für die Vergabe von Krediten auch in Verlustsituationen.

Für Ihre Finanzierungspartner ist die plausible und transparente Darstellung der zukünftigen Ertrags- und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens eine unverzichtbare Notwendigkeit für die Kreditvergabe in Ihrer angespannten Ergebnis- oder Liquiditätssituation. Ein in der Krise befindliches Unternehmen wird ohne Sanierungsgutachten eines unabhängigen Beraters deshalb kaum eine weitere Finanzierung erhalten.

Das Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW) hat in der Nachfolge der bisherigen Empfehlung (FAR 1/1991) die Mindestanforderungen an ein Sanierungskonzept überarbeitet. Die neuen Anforderungen werden sowohl von Wirtschaftsprüfern als auch von Finanzierern als Grundlage für ein Sanierungsgutachten herangezogen, um einheitliche Mindeststandards zu gewährleisten. Daher fordern externe Finanzierungspartner die Vorlage eines Gutachtens nach dem IDW-Standard S6, wenn ein Sanierungsgutachten notwendig wird.

Ein derartiges Sanierungskonzept enthält in seinem ersten Teil Aussagen über die wesentlichen Unternehmensdaten, Ursachen- und Wirkungszusammenhänge sowie rechtliche und ökonomische Einflussfaktoren. Es beschreibt sodann auf der Grundlage einer systematischen Lagebeurteilung die im Hinblick auf das Leitbild des sanierten Unternehmens zu ergreifenden Maßnahmen.
Gleichzeitig quantifiziert es deren Auswirkungen im Rahmen einer integrierten Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögensplanung (integrierte Planung).

Das Konzept muss in zweierlei Hinsicht plausibel und realisierbar sein: Erstens müssen die vorgesehenen Beiträge der von ihm betroffenen Interessengruppen – wie vor allem der Gesellschafter, der Kreditgeber, des Managements und der Arbeitnehmer – durchsetzbar sein. Und zweitens müssen die definierten operativen und strategischen Restrukturierungsmaßnahmen umsetzbar sein.

Ein Sanierungskonzept nach IDW S6 beinhalten dabei die folgenden Bestandteile:

  • Analyse der Unternehmenslage
  • Feststellung des Krisenstadiums
  • Analyse der Krisenursachen
  • Aussagen zur Unternehmensfortführung (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung)
  • Leitbild des sanierten Unternehmens, an dem sich die Neuausrichtung orientiert
  • Maßnahmen zur Bewältigung der Unternehmenskrise
  • Integrierte Sanierungsplanung mit der Darstellung der Problem- und Verlustbereiche sowie der Herausstellung der vorgesehenen Maßnahmeneffekte

Wir unterstützen Sie bei der Erstellung von Sanierungskonzepten, Sanierungsgutachten und Fortführungsprognosen. Hierfür beschäftigen wir uns umfassend mit der Ausgangssituation, dem Wettbewerbs-und Marktumfeld sowie den Krisenursachen. In Abstimmung mit Ihnen können auf dieser Grundlage konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, um das finanzielle Gleichgewicht und die Ertragskraft kurz- beziehungsweise langfristig wiederherzustellen.

Wir erstellen komplette Sanierungskonzepte oder beurteilen bereits bestehende. Darüber hinaus erarbeiten wir auch Teilaspekte wie etwa die Erstellung oder Plausibilisierung integrierter Unternehmensplanungen.

In insolvenznahen Zusammenhängen nehmen wir Zahlungsunfähigkeits- und Überschuldungsprüfungen vor. Diese Aufgaben übernehmen wir auch in gerichtlichen Verfahren, die sich rückschauend damit beschäftigen, ob Insolvenzantragsgründe vorlagen.